Sammeln & Verwalten - Sarunas virtuelle Welt

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Sammeln & Verwalten

Rezepte

Zettelwirtschaft

Rezepte sammle ich bereits seit vielen Jahren. Angefangen hatte es mit einer Vorliebe für Kochbücher.

Leider besitze ich nicht mehr alle, weil ich einen nicht gerade kleinen Anteil durch Lagerung in einem zu feuchten Keller verloren hatte. Dabei hatte ich damals noch nicht mal gekocht, sondern immer gerne die Rezepte gelesen und Bilder angeschaut. Richtig Kochen habe ich erst sehr viel später gelernt, aber auch nach meinen Büchern bzw. nach meiner Kochkarten-Sammlung.

Später sammelte ich auch Rezepte aus Zeitschriften. Diese wanderten entweder anfangs liebevoll ausgeschnitten, später nur noch als herausgerissene Seiten zu meinen handschriftlich notierten Zetteln in die Sammelkiste. Eine Zeit lang hatte ich mir noch die Mühe gemacht, ausprobierte, leckere Rezepte in ein Buch zu kleben. Aber irgendwann gab es aus Bequemlichkeit und wegen der Fülle nur noch die Ablage "Kiste".  ;)

Noch schlimmer wurde es, als ich dann Mitte der 90er Jahre mit meinem ersten Modem ins Internet vordrang. Als ich dort den riesigen Rezepte-Pool entdeckte, wurde die Sammelleidenschaft erst richtig entfacht. Jedoch mit den zunehmenden Massen an Rezepten wurde es immer schwieriger, den Überblick zu behalten. Irgendwann ließ ich es dann bleiben, weil ich keinen Sinn mehr darin für mich sah. Auch das Abtippen von Rezepten, um das Ganze in den PC zu verfrachten, machte mir keinen rechten Spaß.



Digital

Glücklicherweise hatte ich später meinen ersten Scanner. Ich darf heute gar nicht daran denken, was der damals gekostet hatte, aber damit konnte ich dann zumindestens ein paar Rezepte einscannen, wenngleich es mit der Erkennungsrate in den 90er Jahren auch noch nicht so weit her war.

Dann erfuhr ich von einem PC-Programm für das Verwalten von Rezepten. Sicher konnte man etliche kleine Kochlöffel in meinen Augen tanzen sehen. Das wollte ich näher erkunden und informierte mich entsprechend. Ich fand heraus, dass dieses Programm Mealmaster hieß. Es war recht spartanisch anzuschauen, weil es unter DOS (Testbasiertes Betriebssystem vor Windows) lief.

Als Neuling konnte ich weder mit der englischen Anleitung noch mit den amerikanischen Maßeinheiten etwas Sinnvolles anfangen. Das Einarbeiten empfand ich als zu mühsam, um wirklich Freude am Programm zu haben oder dessen wirklichen Nutzen zu erkennen. Die Entwicklung daran wurde 1998 auch eingestellt, aber sein Format blieb Standard zum Austausch von Rezepten mit anderen Rezeptverwaltungen.

Im Laufe der Jahre habe ich einige Rezeptverwaltungs-Programme für mich getestet. Welcher Software man den Vorzug gibt, bestimmen die persönlichen Bedürfnisse. Mir haben gleich zwei Programme so gefallen, dass ich mir die Lizenzen gekauft habe.
Es handelt sich um RezkonvSuite und Ambrosia - beide sehr unterschiedlich in ihren Funktionen und Arbeitsweisen.



Fazit

Wer gerne und viel Rezepte sammelt, wird eine Archivierung mit Hilfe einer Software bald zu schätzen wissen. Auch hilft sie einem dabei, mehr Abwechslung in den Kochalltag zu bringen. Mit der Suche kann man anhand der eingegebenen Zutaten alle Rezepte auflisten lassen, in denen diese Zutaten vorkommen. Diese Funktion nutze ich öfter in der RezkonvSuite, weil dich damit meine gesamten Kochbücher verwalte und deren Geschwindigkeit und Möglichkeiten für den Alltag schätze.

Ich würde mich freuen, wenn ich den einen oder anderen Leser dazu inspirieren konnte, seine Rezepte ebenfalls auf diese bequeme Art zu archivieren.
Alle meine hier veröffentlichten Rezepte lagen dank HTML-Export von RKS schon in einem Format vor, das ein Einpflegen in meine Homepage vereinfacht hat. Meine Rezepte werden auch so dargestellt, dass andere Sammler sie im Rezkonv-Format leicht in ihre Sammlung einlesen lassen können.

Aus diesem Grunde sieht man die Doppelstriche (=======) am Beginn und am Ende jedes Rezeptes.

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